APA-AUSSENDUNG 26.08.2010

Forum Alpbach - Rektoren wollen von Regierung „Marshall-Plan“

Utl.: Und "Commitment" der Regierungsspitze - Sünkel: Mehreinnahmen
durch stärkere Konjunktur für Bildung und Forschung zweckwidmen


Alpbach (APA) - Einen "Marshall-Plan anderer Art" für Forschung und Bildung verlangt der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, von der Regierung. So wäre es angesichts der anspringenden Konjunktur "legitim, die daraus entstehenden Mehreinnahmen nicht nur zur Budgetsanierung zu verwenden, sondern einen Anteil für Bildung und Forschung zweckzuwidmen", so Sünkel am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Technologiegespräche beim Forum Alpbach. Von der Regierungsspitze erwartet er sich außerdem ein bisher fehlendes "Commitment", dass Bildung und Forschung Primäraufgaben seien.


AUSSENDUNG 8.7.2010

Uni-Zugang: uniko bedankt sich für Unterstützung des Bundespräsidenten

Die deutlichen Worte von Bundespräsident Heinz Fischer zum Thema Universitätszugang anlässlich der heutigen Angelobung des Staatsoberhaupts in der Bundesversammlung werden von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) ausdrücklich begrüßt. Wenn das Staatsoberhaupt das „Einvernehmen über einen geregelten Zugang zu den Universitäten“ mit den Folgewirkungen der „bestmöglichen Auslastung der bestehenden Kapazitäten“, geringerer Drop-out-Rate, einer höheren Akademikerquote und besseren Studienbedingungen als vorrangige Punkte auf die politische Agenda setzt, dann gibt das Hoffnung auf eine Bewegung in der gegenwärtigen Sackgasse der Hochschulpolitik. Die uniko kann sich dem heutigen Appell des Staatsoberhauptes an den Gesetzgeber, „Wir haben auf diesem Gebiet keine Zeit zu verlieren“, nur anschließen und bedankt sich für diese Unterstützung durch den Bundespräsidenten.


Rückfragehinweis:
Manfred Kadi
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Österreichische Universitätenkonferenz
Liechtensteinstraße 22
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24
Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
Email: manfred.kadi@uniko.ac.at
Homepage: www.uniko.ac.at


APA-AUSSENDUNG 7.7.2010

Rektoren-„Rundumschlag": Unis wollen Gebäude von BIG

Wien (APA) - Zu einem „Rundumschlag" hat der Vorsitzende der Universitätenkonferenz, Hans Sünkel, angesichts der „Sackgasse der Hochschulpolitik" am Mittwoch bei einer Pressekonferenz ausgeholt. Die Universitäten wollen von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) die Übertragung des Eigentums an „ihren" Liegenschaften und Gebäuden bzw. Mietreduktionen, vom Finanzminister einen Wegfall der Umsatzsteuer und einen Teil der Glücksspieleinnahmen sowie generell die Wiedereinführung der Studiengebühren.


AUSSENDUNG 30.6.2010

Sünkel: Ergebnisse des Hochschuldialogs zeigen Defizite der Regierung auf


Die schriftlich vorliegenden Ergebnisse aus den fünf Arbeitsforen des „Hochschuldialogs“ haben die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) in ihrer Entscheidung vom März dieses Jahres bestätigt, die Diskussionsrunde vorzeitig zu verlassen. „In den Empfehlungen werden vor allem Allgemeinplätze transportiert, in den für die Universitäten essenziellen Fragen, nämlich Universitätsfinanzierung und Hochschulzugang, zeichnen sich hingegen keine substanziellen Fortschritte ab. Gerade hier ist aber die Bundesregierung gefordert“, erklärte der Präsident der uniko, Rektor Hans Sünkel. „Der Dialog Hochschulpartnerschaft" dürfe nicht als Ablenkung von den ungelösten großen Problemen im tertiären Bildungsbereich instrumentalisiert werden.


APA-AUSSENDUNG 29.6.2010

Hochschuldialog: Ergebnisse für Sünkel eine „Enttäuschung"

Wien (APA) - Eine „Enttäuschung" stellen für den Präsidenten der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, die bisher bekannten Ergebnisse des Hochschuldialogs dar. Er hätte sich erwartet, dass neue und zukunftsweisende Überlegungen dargelegt würden – „in diesen 35 mageren Seiten habe ich solche aber nicht identifizieren können", so Sünkel zur APA. Enttäuscht sei er auch, weil die sowohl für die Unis als auch die anderen Hochschulen „heißen" Themen „umschwiegen" würden.


AUSSENDUNG 1.6.2010

uniko: Regierung will ihre eigenen Ziele nicht umsetzen

Universitätenkonferenz warnt vor nachhaltiger Schädigung des Wissenschaftsstandorts

Resolution der Österreichischen Universitätenkonferenz

31. Mai 2010


Seit einigen Wochen wird den österreichischen Universitäten in individuellen Gesprächen eine einschneidende Kürzung ihrer Budgets für die nächste Leistungsvereinbarungsperiode ab 2013 in Aussicht gestellt. Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) stellt hierzu fest: Wenn diese Pläne der Bundesregierung in der angekündigten Form realisiert werden, bedeutet dies eine massive und nachhaltige Schädigung der österreichischen Universitäten im Allgemeinen und einen erheblichen Qualitätsverlust der Studien im Besonderen. Die Bundesregierung und die Wissenschaftssprecher/innen der Parlamentsparteien werden daher aufgefordert, unverzüglich mit den Universitäten in konkrete Gespräche zur Lösung der anstehenden massiven Probleme einzutreten.


AUSSENDUNG 28.5.2010

Bologna reloaded: „Kompetenz für Studienpläne ist und bleibt bei Universitäten“

Eine ausdrückliche „Neuaufladung“ des Bologna-Prozesses mittels neuer vom Wissenschaftsministerium einberufener Arbeitskreise wird von den Verantwortlichen an Österreichs Universitäten als nicht erfolgversprechend angesehen. „Was jetzt unter ,Bologna reloaded’ propagiert wird, steht für die Verantwortlichen für Studium und Lehre an den Unis seit mehreren Jahren auf der Agenda“, erklärte der Vorsitzende des Forums Lehre in der Universitätenkonferenz, Vizerektor Arthur Mettinger, nach der jüngsten Sitzung des Forums.


APA-AUSSENDUNG 21.5.2010

Fremdenrecht: Rektoren-Kritik an „unkooperativen Konsularbeamten"

Wien (APA) - Kritik an „Falschinformationen", „unkooperativen Konsularbeamten" und der generell langen Verfahrensdauer für potenzielle Studenten aus Drittstaaten übt die Universitätenkonferenz (uniko). Der Vorsitzende des Forums Internationales, Montanuni-Rektor Wolfhard Wegscheider, ersucht daher Außenminister Michael Spindelegger, Innenministerin Maria Fekter und Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (alle V) in einem Brief, „sich der ungelösten Probleme speziell im Zusammenhang mit den Studierenden aus Drittstaaten anzunehmen", heißt es im aktuellen uniko-Newsletter.


APA-AUSSENDUNG 18.5.2010

Rektorenchef: Nicht immer nur bei Unis sparen

Wien/Graz (APA) - Der Vorsitzende der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, sieht angesichts der Sparpläne im Uni-Bereich die Zukunft „schlicht und ergreifend furchtbar". Vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklung seien Einsparungen „absolut kontraproduktiv, man spart damit die Zukunft des Landes kaputt", sagte Sünkel am Dienstag zur APA. Kein Verständnis hat der Rektorenchef dafür, dass immer nur die Unis von solchen Maßnahmen betroffen seien. „Ich erwarte mir, dass das für alle anderen Einrichtungen des tertiären Sektors zumindest in vergleichbarer Höhe auch gilt, selbstverständlich auch für Fach- und Pädagogische Hochschulen."


APA-AUSSENDUNG 6.5.2010

Rektoren haben „Geschwätz" satt - Fordern Dialog mit Regierungsspitze

Wien (APA) - Die Rektoren haben genug vom „unerträglichen Herumlavieren", „Gegenseitig-auf-die-Schulter-Klopfen" und „Geschwätz" der Politik. In den vergangenen Monaten habe es „besorgniserregende Änderungen" bei den Bildungs- und Forschungszielen der Regierung gegeben, bedauerte der Chef der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien. Statt konkreter Zahlen gebe es im jüngsten, parallel zum Budgetrahmen vorgelegten Strategiebericht nur mehr „wunderschöne Worte". Deshalb will die uniko nun mit der Regierungsspitze reden.

Die drei bildungs- und forschungspolitischen Ziele der Erreichung einer Forschungsquote von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2010, einer Quote von zwei Prozent des BIP für die tertiäre Bildung bis 2015 und von ein Prozent des BIP für die Grundlagenforschung bis 2020 seien vor drei Jahren „großspurig verkündet" worden. Zuletzt habe man davon Monat für Monat Abstriche gemacht und die Unis bei jeder Gelegenheit „geprügelt", so Sünkel. Das habe man „satt".


AUSSENDUNG uniko / Universität Bayern e.V. 6.5.2010

Neue Studierendenströme machen Steuerung unabdingbar

Auf Einladung der Universität Bayern e.V., der Stimme der bayerischen Universitäten
(Vorsitzender: Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske), hat in München ein zweitägiger
Meinungsaustausch mit der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko;
Präsident: Prof. Dr. Hans Sünkel) über aktuelle universitätspolitische Entwicklungen
in Bayern und Österreich stattgefunden. Auf besonderes Interesse auf Seiten der uniko stießen Bayerns Maßnahmen zur Bewältigung des starken Zustroms künftiger Studierender, der - veranlasst durch die Verkürzung der gymnasialen Ausbildungszeit von neun auf acht Jahre - im Sommer 2011 zwei Abiturjahrgänge an die Universitäten entlässt. Bayern bereitet sich mit dem „Ausbauprogramm 2020“ auf den doppelten Abiturjahrgang vor. In Österreich fehlen demgegenüber Steuerungsmöglichkeiten für die Universitäten. Der weitgehende freie Uni-Zugang und der Entfall der Studiengebühren werden vermutlich dazu führen, dass sich der Druck auf die überlaufenen Studien in Österreich, speziell in den grenznahen Universitäten, durch Studierendenströme aus Bayern ab 2011 deutlich erhöhen wird.

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