APA-AUSSENDUNG 5.3.2010Bologna-Gipfel - Rektoren: Studienpläne „nicht aufs Aug drücken" Wien (APA) - Keine Freude haben die Rektoren mit der Ankündigung von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V), bei Bedarf „klare gesetzliche Richtlinien" für eine Entrümpelung der Studienpläne festzulegen. „Es gefällt mir überhaupt nicht, dass man versucht, den Universitäten Studienpläne aufs Aug' zu drücken", betonte der Vorsitzende der Universitätenkonferenz, Hans Sünkel, am Freitag bei einer Pressekonferenz anlässlich des Bologna-Gipfels in der nächsten Woche in Wien. AUSSENDUNG uniko 25.2.2009Sünkel zu Uni-Finanzierung: „Antrag nicht in Schublade ablegen“ Utl.: Parlaments-Ausschuss muss Absichtserklärungen in die Tat umsetzen AUSSENDUNG uniko 18.2.2010uniko-Präsident Sünkel für Ausbau der Kooperationen der Universitäten Die Notwendigkeit einer verstärkten Kooperation der Universitäten im Sinne einer optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen werde angesichts des internationalen Wettbewerbs zunehmend an Bedeutung gewinnen, stellt der Präsident der Universitätenkonferenz, Rektor Hans Sünkel, zur aktuellen medialen Diskussion fest. Damit seien aber weder die Standorte der 21 öffentlichen Universitäten in Frage gestellt, noch könne daraus eine Handlungsaufforderung an das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung abgeleitet werden. Es gehe vielmehr darum, einen Abgleich des Angebots wissenschaftsgeleitet vorzunehmen – eine Initiative, die allein in die Autonomie der Universitäten fällt. Für den Erfolg solcher Maßnahmen gäbe es bereits jetzt eine Reihe von positiven Beispielen, erklärt Präsident Sünkel. Die Tatsache, dass Österreich über ein sehr breites universitäres Angebot verfügt, sei durchaus als internationaler Standortvorteil zu sehen und sollte entsprechend genutzt werden. APA-AUSSENDUNG 17.2.2010Bologna-Prozess - Rektoren: Zu wenig Unterstützung von Ministerium Wien (APA) – „Adjustierungsbedarf bei den Curricula" ortet die für den Bologna-Prozess zuständige Referentin in der Universitätenkonferenz (uniko), Elisabeth Westphal, gegenüber der APA. Dies sei allen Akteuren im Hochschulsystem bewusst. Die bestehenden Probleme begründet sie damit, dass die Unis bei der Umsetzung zu wenig Unterstützung vom Wissenschaftsministerium bekommen hätten. Prinzipiell sehen die Universitäten den Bologna-Prozess dank Elementen wie der Förderung von Mobilität und der europaweiten Anerkennung akademischer Abschlüsse aber positiv. APA-AUSSENDUNG 12.2.2010Forschung - Leitl-Vorstoß für Rektoren-Chef „Schnapsidee“ Wien (APA) - Für eine „Schnapsidee" hält der Vorsitzende der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, den Vorstoß von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl für eine „Schwerpunktverlagerung" bei der Förderung von der Grundlagen- hin zur angewandten Forschung. Er hoffe ernsthaft, dass das nur „Wahlkampfgetöse" im Vorfeld der Wirtschaftskammer-Wahlen sei, so Sünkel zur APA. AUSSENDUNG uniko 3.2.2009Sünkel: „Ohne Zusatzmittel ist berufsbegleitendes Studium nicht finanzierbar“ Die jüngste mediale Diskussion über die Vereinbarkeit von Studium und Beruf nimmt die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) zum Anlass für folgende Klarstellung: Die uniko ist sich sehr wohl der Problematik bewusst, mit der sich viele Studierende auch angesichts der in den letzten Jahren stark gestiegenen Lebenshaltungskosten und damit der Finanzierung ihres Studiums konfrontiert sehen. Die uniko hat deshalb auch im vergangenen Jahr ein Positionspapier zum berufsbegleitenden Studium erarbeitet, das unter anderem auf den Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2006 beruht, und daraus eine Reihe von Empfehlungen abgeleitet. Auch wenn die jüngste, offiziell noch nicht veröffentlichte Studie eine steigende Anzahl berufstätiger Studierender ausweist, so hält uniko-Präsident Hans Sünkel fest: „Ein Parallelangebot eines Vollzeitstudiums und eines berufsbegleitenden Studiums ist ohne zusätzliche Mittel für die Universitäten nicht finanzierbar.“ APA-AUSSENDUNG 2.2.2010Rektoren-Chef: Studienplatzfinanzierung auch mit freiem Zugang Wien (APA) - Der Vorsitzende der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, hält eine Studienplatzfinanzierung auch bei einem freien Zugang zu den Unis für möglich. Bei entsprechender Finanzierung durch den Staat bräuchten die Unis die Möglichkeit, darüber autonom entscheiden zu können, so Sünkel zur APA. Ein Einstieg in eine solche Finanzierung wäre nicht so schwierig: Anhand der vorhandenen Plätze und der Kosten etwa für Infrastruktur und Personal lasse sich der durchschnittliche Satz für einen Studienplatz errechnen - natürlich nicht auf die letzte Kommastelle genau, so Sünkel. Es gebe aber genügend internationale Beispiele, wo solche Modelle mit bestimmten Bandbreiten bereits vorliegen. Als Beispiel nannte er die Schweiz – „so weit sind wir ja nicht entfernt". Auch an den Fachhochschulen (FH) funktioniere das System bereits - mit der Einschränkung, dass dort die Platzfinanzierung auch mit einer Beschränkung kombiniert ist. APA-AUSSENDUNG 28.1.2010Rektoren lehnen berufsbegleitenden Bachelor ab Wien (APA) - Die Universitätenkonferenz (uniko) lehnt den vom Wissenschafts- APA-AUSSENDUNG 25.1.2010Karl-Bestellung: Rektorenchef Sünkel erwartet sich viel Graz (APA) - Hohe Herausforderungen sieht der Vorsitzende der Universitätenkonferenz(uniko) und Rektor der TU Graz, Hans Sünkel, auf die designierte Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) zukommen: „Die neue Ministerin hat ein ganzes Bündel an Thematiken beziehungsweise Problemen zu lösen, und wir erwarten uns diesbezüglich sehr viel", sagte Sünkel am Montag im Gespräch mit der APA. Es freue ihn, dass eine Frau und noch dazu eine, „die mit hoher Kompetenz ausgestattet ist", bestellt wurde. Sie sei ihm als „sehr kooperative Persönlichkeit" bekannt: „Wir wollen gerne unsere kooperative Hand ausstrecken". In Bezug auf die aus Sicht der Universitätenkonferenz anstehenden Probleme bringe die designierte Wissenschaftsministerin „außerordentliche Fachkompetenzen" ein, meinte der Rektoren-Chef. AUSSENDUNG uniko 18.1.2010FTI-Strategie: uniko gegen Mittelumverteilung hin zur angewandten Forschung Mit zunehmendem Unbehagen beobachtet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die Diskussionsbeiträge zur Ausarbeitung einer Strategie der Bundesregierung für die Bereiche Forschung, Technologie und Innovation (FTI). Vor allem die Forderung, die Forschungsprämie von acht auf zwölf Prozent zu erhöhen, würde angesichts der dafür nötigen dreistelligen Millionensumme eine Schieflage im Verhältnis zwischen angewandter Forschung und Grundlagenforschung nach sich ziehen, kritisiert uniko-Präsident, Rektor Hans Sünkel. „Bei einer Akzentverschiebung zu Gunsten der Unternehmensforschung besteht die Gefahr, dass die Grundlagenforschung an den Universitäten als Quelle der Innovation aus dem Blickfeld gerät.“ AUSSENDUNG uniko 13.1.2010Sünkel bei Neujahrsempfang: Hochschulsystem braucht Flurbereinigung Eine „Anleitung zur Flurbereinigung“ erwartet sich die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) vom derzeit diskutierten Hochschulplan für das tertiäre Bildungssystem. Der neue Präsident der uniko, Rektor Hans Sünkel, wandte sich beim Neujahrsempfang der Universitätenkonferenz am Dienstagabend in der Bank Austria in Wien entschieden gegen die vorhandenen „Wettbewerbsverzerrungen“ zwischen den einzelnen Institutionen – jenen mit kontrolliertem Zugang, wie etwa Fachhochschulen, und Universitäten mit weitgehend freiem Zugang. „Es kann nicht sein, dass die Universitäten zum Auffangbecken für Studierende werden, die an den Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen scheitern“, fügte Sünkel hinzu. APA-AUSSENDUNG 13.1.2010Unis wollen im Wettkampf mit anderen Hochschulen nicht barfuß spielen Wien (APA) - Die Rektoren fordern im Wettbewerb mit den anderen Einrichtungen des Hochschulsektors gleiche Bedingungen. „Es kann nicht sein, dass Segmente des tertiären Bildungssektors unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen arbeiten müssen, gleichzeitig aber im Wettbewerb miteinander stehen", betonte der neue Chef der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, am Dienstag Abend beim uniko-Neujahrsempfang. Der derzeitige Zustand erinnere ihn an seine Maturareise - bei einem Fußballmatch habe seine Klasse barfuß antreten müssen, während die Gegner normale Fußballschuhe hatten. |
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