AUSSENDUNG uniko 3.2.2009Sünkel: „Ohne Zusatzmittel ist berufsbegleitendes Studium nicht finanzierbar“ Die jüngste mediale Diskussion über die Vereinbarkeit von Studium und Beruf nimmt die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) zum Anlass für folgende Klarstellung: Die uniko ist sich sehr wohl der Problematik bewusst, mit der sich viele Studierende auch angesichts der in den letzten Jahren stark gestiegenen Lebenshaltungskosten und damit der Finanzierung ihres Studiums konfrontiert sehen. Die uniko hat deshalb auch im vergangenen Jahr ein Positionspapier zum berufsbegleitenden Studium erarbeitet, das unter anderem auf den Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2006 beruht, und daraus eine Reihe von Empfehlungen abgeleitet. Auch wenn die jüngste, offiziell noch nicht veröffentlichte Studie eine steigende Anzahl berufstätiger Studierender ausweist, so hält uniko-Präsident Hans Sünkel fest: „Ein Parallelangebot eines Vollzeitstudiums und eines berufsbegleitenden Studiums ist ohne zusätzliche Mittel für die Universitäten nicht finanzierbar.“ APA-AUSSENDUNG 2.2.2010Rektoren-Chef: Studienplatzfinanzierung auch mit freiem Zugang Wien (APA) - Der Vorsitzende der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, hält eine Studienplatzfinanzierung auch bei einem freien Zugang zu den Unis für möglich. Bei entsprechender Finanzierung durch den Staat bräuchten die Unis die Möglichkeit, darüber autonom entscheiden zu können, so Sünkel zur APA. Ein Einstieg in eine solche Finanzierung wäre nicht so schwierig: Anhand der vorhandenen Plätze und der Kosten etwa für Infrastruktur und Personal lasse sich der durchschnittliche Satz für einen Studienplatz errechnen - natürlich nicht auf die letzte Kommastelle genau, so Sünkel. Es gebe aber genügend internationale Beispiele, wo solche Modelle mit bestimmten Bandbreiten bereits vorliegen. Als Beispiel nannte er die Schweiz – „so weit sind wir ja nicht entfernt". Auch an den Fachhochschulen (FH) funktioniere das System bereits - mit der Einschränkung, dass dort die Platzfinanzierung auch mit einer Beschränkung kombiniert ist. APA-AUSSENDUNG 28.1.2010Rektoren lehnen berufsbegleitenden Bachelor ab Wien (APA) - Die Universitätenkonferenz (uniko) lehnt den vom Wissenschafts- APA-AUSSENDUNG 25.1.2010Karl-Bestellung: Rektorenchef Sünkel erwartet sich viel Graz (APA) - Hohe Herausforderungen sieht der Vorsitzende der Universitätenkonferenz(uniko) und Rektor der TU Graz, Hans Sünkel, auf die designierte Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) zukommen: „Die neue Ministerin hat ein ganzes Bündel an Thematiken beziehungsweise Problemen zu lösen, und wir erwarten uns diesbezüglich sehr viel", sagte Sünkel am Montag im Gespräch mit der APA. Es freue ihn, dass eine Frau und noch dazu eine, „die mit hoher Kompetenz ausgestattet ist", bestellt wurde. Sie sei ihm als „sehr kooperative Persönlichkeit" bekannt: „Wir wollen gerne unsere kooperative Hand ausstrecken". In Bezug auf die aus Sicht der Universitätenkonferenz anstehenden Probleme bringe die designierte Wissenschaftsministerin „außerordentliche Fachkompetenzen" ein, meinte der Rektoren-Chef. AUSSENDUNG uniko 18.1.2010FTI-Strategie: uniko gegen Mittelumverteilung hin zur angewandten Forschung Mit zunehmendem Unbehagen beobachtet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die Diskussionsbeiträge zur Ausarbeitung einer Strategie der Bundesregierung für die Bereiche Forschung, Technologie und Innovation (FTI). Vor allem die Forderung, die Forschungsprämie von acht auf zwölf Prozent zu erhöhen, würde angesichts der dafür nötigen dreistelligen Millionensumme eine Schieflage im Verhältnis zwischen angewandter Forschung und Grundlagenforschung nach sich ziehen, kritisiert uniko-Präsident, Rektor Hans Sünkel. „Bei einer Akzentverschiebung zu Gunsten der Unternehmensforschung besteht die Gefahr, dass die Grundlagenforschung an den Universitäten als Quelle der Innovation aus dem Blickfeld gerät.“ AUSSENDUNG uniko 13.1.2010Sünkel bei Neujahrsempfang: Hochschulsystem braucht Flurbereinigung Eine „Anleitung zur Flurbereinigung“ erwartet sich die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) vom derzeit diskutierten Hochschulplan für das tertiäre Bildungssystem. Der neue Präsident der uniko, Rektor Hans Sünkel, wandte sich beim Neujahrsempfang der Universitätenkonferenz am Dienstagabend in der Bank Austria in Wien entschieden gegen die vorhandenen „Wettbewerbsverzerrungen“ zwischen den einzelnen Institutionen – jenen mit kontrolliertem Zugang, wie etwa Fachhochschulen, und Universitäten mit weitgehend freiem Zugang. „Es kann nicht sein, dass die Universitäten zum Auffangbecken für Studierende werden, die an den Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen scheitern“, fügte Sünkel hinzu. APA-AUSSENDUNG 13.1.2010Unis wollen im Wettkampf mit anderen Hochschulen nicht barfuß spielen Wien (APA) - Die Rektoren fordern im Wettbewerb mit den anderen Einrichtungen des Hochschulsektors gleiche Bedingungen. „Es kann nicht sein, dass Segmente des tertiären Bildungssektors unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen arbeiten müssen, gleichzeitig aber im Wettbewerb miteinander stehen", betonte der neue Chef der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, am Dienstag Abend beim uniko-Neujahrsempfang. Der derzeitige Zustand erinnere ihn an seine Maturareise - bei einem Fußballmatch habe seine Klasse barfuß antreten müssen, während die Gegner normale Fußballschuhe hatten. PRESSEAUSSENDUNG 29.12.2009uniko: Änderung der Studienbeitragsverordnung wird zum Schildbürgerstreich Mit scharfem Protest reagiert die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) auf die Absicht des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF), einen neuen Erlasstatbestand bei der Einhebung von Studienbeiträgen einzuführen. Der neue Paragraf 2d Abs.1 in der Studienbeitragsverordnung betreffend den Beitragsentfall bei Mehrfachstudien wird von der uniko nicht nur aus studienrechtlichen, finanziellen und universitätspolitischen Aspekten abgelehnt. „Es handelt sich dabei auch um eine administrative Schikane, die als Schildbürgerstreich empfunden wird und obendrein noch verfassungswidrig ist“, erklärt dazu der designierte Präsident der uniko und Rektor der TU Graz, Hans Sünkel. PRESSEAUSSENDUNG 22.12.09Erste Gehaltsrunde bei Uni-Kollektivvertrag bringt plus 0,9 Prozent und 4 Euro Die Premiere der Gehaltsverhandlungen der Vertragspartner des Uni-Kollektivvertrages (KV) wurde vergangene Woche mit einer Einigung abgeschlossen: Mit 1. Jänner 2010 werden die Gehälter der Universitätsmitarbeiter/innen um 0,9 Prozent und 4 Euro (Zuschlag zum monatlichen Gehalt) analog des Gehaltsabschlusses der Bundesbediensteten angehoben. Mit dieser Gehaltsrunde verständigten sich die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und der Dachverband der Universitäten als KV-Partner darauf, das Personal nicht unterschiedlich zu behandeln, da zwei Drittel der Bediensteten (Beamte und Vertragsbedienstete, die vor dem 1.1.2004 angestellt wurden) dem Gehaltschema des Bundes unterliegen. PRESSEAUSSENDUNG 18.12.2009uniko zu Expertenpapier: Aufnahmeverfahren für alle Lehrerberufe als Fortschritt Die heute, Freitag, präsentierten Empfehlungen zur künftigen Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern stoßen bei der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) auf weitgehende Zustimmung. „Das Papier enthält eine Reihe interessanter Anregungen, deckt allerdings auftragsgemäß nur die Ausbildung ab und spart die offenen Fragen der Schulorganisation und des Dienst- und Besoldungsrechts aus“, erklärte Vizerektor Arthur Mettinger, Vorsitzender des Forums Lehre in der uniko und Mitglied der Gruppe von Expertinnen und Experten, die im Auftrag von Bundesministerin Claudia Schmied und Wissenschaftsminister Johannes Hahn Empfehlungen erstellt hatten und den Endbericht an die beiden Regierungsmitglieder übergaben. APA-AUSSENDUNG 15.12.2009Neuer Rektorenchef für „sanfte" Regelung des Uni-Zugangs Wien (APA) - Für eine „sanfte" Regelung des Universitätszugangs plädiert der neue Chef der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel. Dementsprechend will er auch nicht von „Beschränkungen" reden, sondern von „Zugangsregelungen". Es müsse darüber nachgedacht werden, „wie man Studentenströme sanft durch Anreizsysteme in die richtige Richtung lenkt", so Sünkel bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. Dazu müsse es einerseits eine bessere Information über die Studienlandschaft und die Berufschancen geben, andererseits kann sich der „entschiedene Befürworter moderater Studienbeiträge bei gleichzeitigem Ausbau der Stipendien" durchaus auch „finanzielle Anreize" über Kredit- oder Stipendienmodelle vorstellen. PRESSEAUSSENDUNG 14.12.09Rektor Hans Sünkel zum Präsidenten der Universitätenkonferenz gewählt Der Rektor der Technischen Universität Graz, Hans Sünkel, wurde heute bei der Plenarversammlung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) an der Universität Linz zum neuen Präsidenten der uniko gewählt. Er löst damit in dieser Funktion WU-Rektor Christoph Badelt ab, der für eine dritte Amtsperiode nicht mehr kandidiert hat. Im Zuge der Neuwahl des Präsidiums wurde Gerald Bast (Universität für angewandte Kunst Wien) in seiner Funktion als Stellvertreter des Präsidenten bestätigt, als weitere Präsidiumsmitglieder wurden Christoph Badelt (Wirtschaftsuniversität Wien), Alfred Gutschelhofer (Universität Graz), Heinrich Schmidinger (Universität Salzburg), Wolfgang Schütz (Medizinische Universität Wien), und Georg Winckler (Universität Wien) bestellt. Die Funktionsperiode des neuen Präsidiums dauert bis Ende 2011. Der neue Präsident wird seine Amtsgeschäfte mit Jahresbeginn 2010 aufnehmen. |
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