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Doktoratsstudium neu

Dem Doktorat wurde während der letzten Jahre von Seiten der Österreichischen Universitätenkonferenz ein wesentlicher Stellenwert beigemessen. Im Sinne der Annäherung des Europäischen Hochschulraumes (EHR) und des Europäischen Forschungsraumes (EFR), der Empfehlungen der European University Association (EUA) und Entwicklungen der Universitäten per se, erschien es auch auf nationaler Ebene von größter Wichtigkeit sich dazu zu positionieren. Es wurden folgende Positionspapiere Zur Zukunft des Doktorats in Europa: Gemeinsame Erklärung der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS), der Österreichischen Rektorenkonferenz (ÖRK), und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) (2004), Das Doktoratsstudium in Österreich. Nationale Positionierung im Kontext europäischer Entwicklungen (2005 mit dem zuständigen Ministerium) und Stellungnahme der Österreichischen Rektorenkonferenz zur internationalen Diskussion über verschiedene Doktoratsformen (2006) erstellt. Zur Hilfestellung für die Neugestaltung wurden von der Österreichischen Universitätenkonferenz mit den Universitäten die Empfehlungen zum Doktoratsstudium neu erarbeitet, die Ende 2007 fertig gestellt wurden und seitdem an den Universitäten großen Anklang finden.

Durch dieses Projekt soll eine Plattform für den Meinungsaustausch unter den verschiedenen Akteuren/-innen, die an der Einführung der neuen Doktoratsstudien beteiligt sind, etabliert werden. Geplant ist, dass einzelne Punkte aus den Empfehlungen der uniko zum Doktoratsstudium neu herausgegriffen und dazu Workshops angeboten werden. Bei der Konzeption können sich die Universitäten einbringen.

Aktionspunkte

  • Bedürfnisermittlung der Universitäten
  • Erhebung nationaler und internationaler Entwicklungen (Informationsvermittlung)
  • Verlinkung mit Aktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene, zum Beispiel mit dem EUA Council for Doctoral Education
  • Hilfestellungen für die Praktiker/-innen bei der Umstellung der Curricula
    (Pool an Ansprechpersonen)
  • Plattform für den Informations- und Meinungsaustausch etablieren
  • Organisation von drei Workshops
  • Dokumentation der Ergebnisse


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